Carnegie

State of the Art
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State of the Art: Die ODEON AUDIO Carnegie zeigt, was als Serienprodukt mit Kugelwellenhörnern möglich ist. Mit einem enorm hohen Wirkungsgrad von 97db kann der Lautsprecher mit jedem hochwertigen Verstärkerkonzept angetrieben werden, selbst Kleinleistungstrioden (wie 300B und 2A3) treiben diesen Lautsprecher mit Leichtigkeit an und erzeugen in dieser Kombination eine kontrollierte und intensive Basswiedergabe. Die Carnegie macht Musikhören zu einem Live-Event: Sie öffnet einen Raum, in dem Stimmen und Instrumente in Größe und Plastizität lebensecht erfahrbar werden. Der Zuhörer vergisst den Lautsprecher und verschmilzt mit der Musik.

Um die Abweichungen zwischen den Kanälen möglichst gering zu halten, verwenden wir für die Frequenzweichen selektierte Bauteile mit einer maximalen Abweichung von nur einem Prozent. Es kommen Ölpapier-Kondensatoren der Firmen Jantzen, Miflex und Duelund zum Einsatz. Der Eigenklang dieser Kondensatoren sorgt für eine Öffnung des Klangbildes und harmoniert ausgezeichnet mit dem Klangcharakter der verwendeten ALNICO-Mitteltöner und Hochtöner. Für eine direktere Sättigung der Kondensatoren und die damit verbundene schnellere Signalverarbeitung werden in der Carnegie eine Vielzahl von Kondensatoren zusammengeschaltet und mit Brückenkondensatoren versehen. Die verwendeten Flachspulen stammen von der Firma Mundorf aus Deutschland. Als Widerstände kommen ausschließlich nicht magnetische Bauteile zum Einsatz.
Bei den meisten Lautsprechern im High End-Bereich werden die Frequenzweichen auf Silizium-Platinen aufgebaut und die einzelnen Bauteile durch Leiterbahnen verbunden. Im Gegensatz dazu werden die Frequenzweichen der Carnegie von Hand verdrahtet, Punkt zu Punkt verlötet und im Anschluss mechanisch gesichert, um Bewegungen der empfindlichen Bauteile und somit negative Einflüsse auf den Klang zu vermeiden. Die Punkt zu Punkt-Verdrahtung minimiert elektrische Übergänge im Signalweg. Was bei hochwertigen Röhrenverstärkern als Qualitätsmerkmal gilt, wird im Lautsprecherbau nur selten so konsequent wie bei ODEON AUDIO umgesetzt.

Als Hochtöner kommt eine neue Generation von 1“ Druckkammertreibern mit Ringradiator-Technik zum Einsatz. Die verwendete 38mm Mylar-Membran des Druckkammertreibers wird von einem besonders starken Neodym-Magneten angetrieben, der die Schwingspule mit einer Magnetkraft von 2,4 Tesla führt. Das Ergebnis ist ein System, das höchste Auflösung und Geschwindigkeit garantiert.
Die verwendetenSysteme werden nach langen Einspielzeiten ausgemessen und paarweise handselektiert. Eine besondere Qualität liegt in der Wiedergabe des Höchsttonbereichs. Mit einer linearen Übertragung von nahezu 30.000 Hz deckt die Carnegie ein deutlich nach oben erweitertes Frequenzband ab. Diese akkurate Wiedergabe des obersten Frequenzspektrums erlaubt eine lebensechte Wiedergabe des Obertonbereichs. Der Obertonbereich ist entscheidend für die Differenzierung von Instrumenten. Somit macht die Carnegie im Gegensatz zu anderen Lautsprechern die Unterscheidung zwischen einer Stradivari und einer Guarneri Geige erst möglich. Diese Qualitäten werden durch die Verwendung des ODEON AUDIO Kugelwellenhorns aus Birkenmultiplex unterstützt und maßgeblich verstärkt. Das 22cm messende Horn agiert als mechanischer Verstärker, der den Hochtöner entlastet und somit entscheidend zu einem entspannten Klangcharakter bei größtmöglicher Auflösung beiträgt.

Die handgefertigen 13cm Mitteltöner stammen aus einer deutschen Manufaktur. In ihnen vereinen sich ein moderner Aludruckguss-Korb und ein leistungsstarker ALNICO-Magnet mit einer Magnetkraft von 1,4 Tesla sowie eine ultraleichte Zellulose-Membran in NAWI (nicht-abwickelbare) Form. Diese hyperbolische Membranform sorgt im Gegensatz zur herkömmlichen Konusform für eine gleichmäßigere Bewegung und Belastung der Membran bei großem Hub und verhindert somit Patialschwingungen, die zu Auslöschungseffekten führen können. Darüber hinaus sorgen eine sehr feine und nachgiebige Zentrierung und die einteilige Konstruktion von Membran und Sicke für eine besonders akzentuierte, kontrollierte und schnelle Bewegung des Mitteltöners. Anstelle einer Gummisicke, die die Membran mit dem Korb verbindet, übernimmt der mehrfach gefaltete Rand der Membran die Funktion der Sicke. Das verhindert Rückreflexionen zwischen Membran und Sicke. Das herausragende Verhältnis von Masse und Antrieb sowie die besondere Konstruktion des Systems lassen das Signal schneller entstehen und machen den verwendeten Mitteltönern zu einem der schnellsten jemals gebauten seiner Art.
Verbaut wird dieses System hinter einem 42cm ODEON AUDIO Kugelwellenhorn aus geschichtetem Birkenmultiplex. Das Horn entlastet den Mitteltöner entscheidend und ermöglicht eine noch schnellere Signalverarbeitung und damit einhergehend höchste Feindynamik.

Im Bassbereich kommt ein Papier-Tieftöner der Firma Audax zum Einsatz. Das System hat einen Durchmesser von 38cm. Die verhältnismäßig leichte Membran wird von einem sehr starken, überdimensionierten Ferrit-Magnet angetrieben. Das Ergebnis ist ein Wirkungsgrad von 97db.
Die Kraft, Geschwindigkeit und Leichtigkeit in der Wiedergabe sind außergewöhnlich und erzeugen eine lebensechte Intensität. Der Tieftöner arbeitet in einen 60cm messenden Waveguide, der den Grundtonbereich unterstützt und die saubere Übernahme des Mitteltöners bei 450 Hz gewährleistet. Resultat ist eine außergewöhnliche Plastizität im unteren Stimm- beziehungsweise Grundtonbereich.

Wie alle ODEON AUDIO Standlautsprecher arbeitet die Cargenie mit einem Downfire-Bassreflex-System, bei dem der Bassreflex-Tunnel nach unten zur Bodenplatte des Lautsprechers zeigt. Diese Bodenplatte bildet das Ende der Reflexöffnung und ermöglicht somit eine raumunabhängige Funktion, die eine wandnahe Aufstellung ebenso wie eine freie Aufstellung im Raum ermöglicht.
Jeder Raum hat akustische Eigenheiten, so genannte Raummoden. In der Folge treten häufig starke Überhöhungen im Bassbereich auf. Das Downfire-Bassreflex-System regt diese Raummoden deutlich weniger an als konventionelle Lösungen, bei denen die Reflexröhre nach hinten zur Rückwand zeigt.

Das Gehäusedesign sorgt für eine ideale Phasenlage, da alle Systeme exakt auf einer Achse liegen. Bei der Carnegie werden die zweiteiligen Gehäuse aus 24mm starkem Multiplex gefertigt.
Die verwendeten Gehäusematerialien sind entscheidende Faktoren für die klanglichen Eigenschaften von Tief- und Mitteltonwiedergabe. Multiplex ist das bevorzugte Material, wenn es um die Umsetzung besonderer Lautsprecherkonzepte geht. Das aus vielen querverleimten Einzelfurnierblättern bestehende Schichtholz ist besonders steif und daher sehr resonanzarm und schließt Verfärbungseffekte aus. Die von unseren Handwerksmeistern verwendete Materialstärke sorgt für eine Steifheit, die selbst die enormen Kräften des 15“ Tieftöners bei jeder Lautstärke ohne Eigenbewegung aufnimmt. Das asymmetrische Gehäuse verhindert die Entstehung von stehenden Wellen. Das ermöglicht den Einsatz von weniger Dämmmaterial und somit den maximalen Erhalt des außergewöhnlichen Wirkungsgrades.

In der Carnegie wird eine besonders reine 7N-Kupfer-Verkabelung aus japanischer Produktion verwendet, die im Stranggussverfahren in einkristalliner Struktur gezogen wird. Die mechanisch und elektrisch geschirmten Kabel schließen die Einstreuung von Störungen nahezu aus. Der Tieftöner wird mit einem Querschnitt von 8 mm2 versorgt. Die benötigten Querschnitte im Mittelund Hochtonbereich werden aus einzelnen teflonisolierten solid core-Kabeln hergestellt. Für einen störungsfreien Kontakt werden in der Carnegie WBT nextgen Lautsprecher-Terminals aus reinem, vergoldetem Kupfer verbaut. Sie unterdrücken aufgrund ihrer Konstruktion und des geringen Materialeinsatzes Wirbelstrom-Effekte, wie sie bei Steckverbindungen üblicherweise auftreten. Montiert sind die WBT Anschlüsse auf Acrylplatten, welche die Frequenzweichen beherbergen und so Anschlüsse und Weichen direkt miteinander verbinden.
Die Intensität der Hoch- und Mitteltöner kann über Steckverbindungen auf der Acrylpatte an den eigenen Hörgeschmack und die jeweilige Raumsituation angepasst werden. Das ausgewählte Trägermaterial Acryl hat im Gegensatz zum häufig verwendeten Metall keinen negativen Einfluss auf die klanglichen Eigenschaften der Bauteile der Frequenzweichen. Metallische Träger befördern Wirbelstrom-Effekte und erzeugen elektromagnetische Felder, welche die Funktion der Bauteile stark beinträchtigen.

Dimensions: 155cm (H) x 76cm (W) x 79cm (D) /115Kg
Frequency Range: 26-29.000hz
Sensitivity: 97db / 8 Ohms
X-over: 420 / 2.200hz

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